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Danke, Danke, Danke,....

Zeit für Solidarität – Das ist die „Message“ des Unternehmens und der Mehrheitsfraktion. Zumindest könnte man das E-Mail von Marcus Grausam & Werner Luksch so verstehen. Alles schön und gut, aber Solidarität sieht anders aus!

Danke, Danke und nochmals Danke konnten wir in den letzten drei Wochen immer wieder vom Management hören. Das freut uns, denn endlich gibt es bei uns im Unternehmen mehr Wertschätzung für das, was wir alle tagtäglich tun, nämlich unser Bestes für das Unternehmen geben.

Was aber ist ein Danke auf Workplace wert, wenn ich jeden Tag meine und die Gesundheit meiner Liebsten aufs Spiel setzen muss?

Unser aller Einsatz gehört belohnt!

· Sonderzahlung für alle KollegInnen "ohne Home-Office" in Höhe eines Monatsgehalt.

· € 50 Betriebskostenersatz/Monat für KollegInnen im Home-Office.

· Rückerstattung aller bezahlten MitarbeiterInnenparkplätze seit März 2020.

Aus dem gemeinsamen E-Mail von Marcus & Werner liest man heraus, wie schlecht es dem Unternehmen geht und dass wir deshalb jetzt alle zusammenhalten müssen.

Das machen wir alle bereits. Deshalb wird der Urlaub nach der Krise umso wichtiger sein. Einfach um durchzuatmen oder um Zeit mit der Familie und FreundInnen verbringen zu können.

Stattdessen drängt man die KollegInnen aktuell bereits zum Urlaubsabbau - am besten verbraucht man auch den Urlaub für nächstes Jahr, um danach 1 ½ Jahre durchzuarbeiten. Am liebsten wäre es ihnen, wenn wir nach dem Urlaubsabbau noch in unbezahlten Karenzurlaub oder in unbezahltes Sabbatical gehen.

Anstatt Druck auf die KollegInnen auszuüben sollte die Unternehmensführung dem Beispiel der BAWAG folgen und auf seine Prämien/Boni sowie auf die Dividenausschüttung für 2019 und 2020 verzichten.

Oder wird diese Form der Solidarität (Einseitige Kosteneinsparung zu Lasten der Belegschaft) nur gefordert, um nicht wie KTM einen Rückzieher bei der Dividendenauszahlungen machen zu müssen?

Der Ruf nach Solidarität, aus Richtung des Unternehmens, wird dann wohl im Herbst, wenn es um den KV 2021 geht, wie ein Echo nachhallen.

Hoffentlich vergessen sie dann auch nicht was wir jetzt alle in der schweren Zeit geleistet haben!