• A1 United Redaktion

Kaviar für die AktionärInnen – Klatschen für die Belegschaft


Auf den ersten Blick lässt sich denken, der heurige Abschluss war von mehr Erfolg gekrönt als die letzten Jahre.

Ein genauerer Blick zeichnet jedoch ein anderes Bild.

Da werden die Verhandlungen vieler Themen wieder auf das laufende Jahr verschoben, obwohl die meisten Themen der letzten Jahre noch offen sind.


Wie steht es um die Gewinnbeteiligung?

Wie steht es um die Anpassung der Angestellten-Gehaltsschemen an die der BeamtInnen?

Wie steht es um die Nachtdiensteregelung NEU für Beamte?


Du kannst dich nicht mehr an all diese Themen erinnern?

Verständlich, Manches davon stammt aus dem Jahr 2017!


Wo bleibt die soziale Gerechtigkeit im Abschluss?

KollegInnen mit niedrigeren KV-Einstufungen (meist KollegInnen mit viel Kundenkontakt im Shop und Field Force), profitieren von der Gehaltserhöhung für Ihren besonderen Einsatz am wenigsten.

Im selben Atemzug bekommen die Aktionäre eine Dividendenerhöhung von 9,5%. Wohlgemerkt ohne jeglichen Aufschrei des Zentralauschuss oder der GPF!


Der Branchenvergleich zeichnet ein ähnlich düsteres Bild.

Zusätzlich zur Gehaltserhöhung von 1,5% gibt’s noch eine Prämie in Höhe von 300 Euro. Bei Magenta gibt’s sogar insgesamt 800 Euro.

Bei A1 sucht man den Dank für die Mühen dieses mehr als herausfordernden Jahres vergebens.


Solche Abschlüsse sind in unseren Augen nicht einmal das Papier wert, auf dem Sie geschrieben sind.

Gebt den KollegInnen bei A1 endlich was ihnen zusteht!


„Unsere KollegInnen verdienen sich diese Anerkennung und brauchen einen freien Kopf für das Wichtigste, nämlich für die Arbeit bzw. den Kunden.“ (Aussendung ZA)

Ja unsere KollegInnen verdienen sich Anerkennung und einen freien Kopf. Das wichtigste ist und bleibt immer noch die Gesundheit und die Familie, nicht die Arbeit lieber Zentralausschuss!


Anstatt der obligatorischen Dankes E-Mails sollte sich auch der ZA wieder um das Wichtigste kümmern – die KollegInnen die jeden Tag großartiges leisten.