• A1 United Redaktion

Vom Klatschen alleine gibt’s keinen Weihnachtsfrieden


Nach und nach zahlen immer mehr Unternehmen Ihrer Belegschaft einen Corona-Bonus aus und erhöhen den Betrag für Essensgutscheine. Sogar unser magenta farbener Mitstreiter hat das im Zuge der KV-Verhandlungen geschafft. Bis zu € 800,- sind einmalig und Steuerfrei möglich. Auch der Rewe Konzern belohnt seine Belegschaft mit Sonderzahlungen.


In der A1 Group gibt es, außer bei A1 Bulgaria, nicht mal annähernd Hinweise auf ein möglichen Bonus. Der Vorstand, dessen Vertragsverlängerung wieder im sechsstelligen € Bereich ausgefallen ist, zeigt (wenig überraschend) keine Regung um auch die MitarbeiterInnen für die außerordentliche Leistung in diesem Jahr zu belohnen. Dass aber auch vom Zentralausschuss keinerlei Forderungen zu einer Corona Prämie gekommen sind, ist mehr als unverständlich.


Dass wir MitarbeiterInnen durch den Lockdown vor neuen finanziellen Herausforderungen stehen interessiert anscheinend keinen.

Nicht jeder hat zuhause ein eingerichtetes Büro. Man muss sich womöglich einen Schreibtisch, Bildschirm usw. kaufen. Und das sind noch die Glücklichen unter uns.

Viele KollegInnen haben nicht einmal die Möglichkeit, sich ein Büro in den eigenen vier Wänden einzurichten. Sie teilen sich derzeit womöglich das Wohnzimmer mit dem Partner oder der Partnerin und gleichzeitig muss man noch seine Kinder betreuen.


Den Zentralausschuss (ZA) scheint dies keineswegs zu Interessieren. Nicht nur, dass der KV Abschluss einer der schlechtesten seit Jahren ist, nein sie schieben lieber alles auf die lange Bank. Wie auch in den letzten Jahren.

Wir warten schon seit Jahren auf die Ergebnisse von Arbeitsgruppen zu Themen einer Gewinnbeteiligung für Mitarbeiter.


Es wird Zeit, dass auch die GeringverdienerInnen im Unternehmen endlich mehr bekommen.


Die Entwicklung der Lehrlingsentschädigung zeigt es ganz deutlich:


Im Vergleich mit anderen KV Abschlüssen schaut unser Abschluss traurig aus.


Lieber Zentralausschuss, lieber Werner Luksch: Unser Unternehmen ist nicht arm, auch wenn uns ständig versucht wird das einzureden.

Dank der Arbeit von uns MitarbeiterInnen geht es A1 gut. Und wir fordern nicht mehr, als einen gerechten Anteil an diesem Erfolg.

Nicht irgendwann, sondern jetzt!