• A1 United Redaktion

Neues Jahr, neuer Urlaub und die alte Leier der Resturlaubstage

Heuer ist es nicht die Unternehmensleitung welche uns an den Abbau und

das 0-Resturlaubstage Ziel erinnert. Nein! Es ist der Zentralausschuss selbst.

Ehrlicherweise müssen wir aber eingestehen, dass die "Luksch-und-Team“ Aussendung ein Fünkchen Wahrheit enthält. Der Urlaub sollte in dem Jahr verbraucht werden in dem man ihn bekommt -> weil er der Erholung dient.


Ein absolut verkehrtes Argument dieser Zentralausschuss-Mail, ist folgendes: „Weil Erholungsurlaub besonders wichtig für Eure Gesundheit ist, um einem Ausbrennen bzw. Burnout vorzubeugen, empfiehlt deine Personalvertretung den Urlaubsabbau im anfallenden Jahr!“


Wenn es soweit ist, dass man sich nur noch mit einem Urlaub vor einem Burnout retten kann, dann ist schon vieles falsch gelaufen und zeigt die Auffassungs-Probleme der handelnden Personen in der Personalvertretung (ZA) auf. Wir sehen bis dato leider keine konstruktiven Forderungen um das Arbeitsklima zu verbessern.


Wie sieht es denn mit folgenden Themen aus?


-) 4 Tagewoche bei allen KollegInnen im Flexzeitmodell freigeben

-) Abgeltungszahlung für das Homeoffice

-) Härteres Vorgehen bei Mobbing, Bossing und vor allem sexueller Belästigung

-) Transparente- und Faire Gehaltsentwicklung

-) Ende der KV-Flucht! (mkLogistik, wedify, A1nowTV, A1 Towers)

-) AG-Ergebnisse der letzten Jahre liefern!

-) Work/Life-Balance und das Recht auf Unerreichbarkeit

-) Arbeitszeitenaufzeichnungen und All-In Steuerfreibetrag


Und vor allem DEiNE Themen! Die kannst du jederzeit hier in melden!


Im A1 Home Office alles 1A?


Wieso wartete ein Unternehmen wie A1 beim Thema „Home Office Regeln“ auf die Entscheidung der Regierung und startete nicht selbst Initiativen? In unserem Selbstverständnis, dass A1 der Digitalisierer Österreichs ist, sollten wir hier eine Vorreiterrolle einnehmen. Die Mitarbeiterinnen sollten mit allen Mitteln unterstützt werden, um ihren Job von zu Hause aus bestmöglich erledigen zu können.

Jetzt wo die Lösung da ist, zeigt sich – das Warten hat sich nicht gelohnt. Ein Großteil der Regelungen fürs Home Office wurde auf die Unternehmen abgewälzt.

Hätte sich unser Unternehmen wie auch der ZA, hier wie von uns gefordert, bereits vor langer Zeit Gedanken zu diesem Thema gemacht, könnten wir unserer Vorreiterrolle endlich wieder gerecht werden.

Was passiert stattdessen ? Noch eine Arbeitsgruppe zum Regelwerk Home Office startet (erst) jetzt und unsere KollegInnen verlieren vermutlich weitere Monate Klarheit und ihren hart verdienten finanziellen Ausgleich.


Wie ist es aktuell?

Viele KollegInnen greifen auf privates Equipment zurück. Das zur Verfügung gestellte reicht einfach nicht aus. Viele KollegInnen mussten sich im letzten Jahr einen Heimarbeitsplatz einrichten – Ihre eigene Infrastruktur wie z.B. Tisch, Sessel, Internet, und Strom für dienstliche Zwecke beanspruchen. Auf den Kosten dafür, darf man anscheinend gerne sitzen bleiben.

Quelle: https://www.wienenergie.at/blog/das-sind-die-energiefresser-im-homeoffice/


Das unser Unternehmen in Sachen „Bereitstellung von Equipment für die Arbeit“ auf keinen Fall ein Vorreiter ist, hat sich bereits herumgesprochen. Die Laptops oder Diensthandys, können leider nicht mit „am Puls der Zeit“ tituliert werden.


"Wäre es nicht wünschenswert Kunden, Familie oder FreundInnen z.B. 5G am Diensthandy zeigen zu können und authentisch veranschaulicht wie gut unser Netz ist?"


Anscheinend ist das nicht (mehr) wichtig - Live what you sell? Wohl eher nicht.